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Erhaltung & Rekonstruktion der Stätten in Israel

Hunderte von Gebäuden und Siedlungen in Israel werden zur Zeit den Prozessen der Erhaltung und des Wiederaufbaus unterzogen. Eine begrenzte Anzahl der tatsächlichen Vielfalt stellen wir in diesen Kapiteln vor.
Israels antikes Erbe ermöglicht es einem, auf Bautraditionen und architektonische Überreste zu treffen, die 5.000 Jahre Geschichte umfassen. Israelische Gesetze stellen den Erhalt und die Existenz dieser Überreste durch das „Altertümer-Gesetz“ sicher, das sich mit Gebäuden befasst, die bis zum Jahr 1700 erbaut wurden.

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Die Mikwe Israel Schule

Hunderte von Gebäuden und Siedlungen in Israel werden zur Zeit den Prozessen der Erhaltung und des Wiederaufbaus unterzogen. Eine begrenzte Anzahl der tatsächlichen Vielfalt stellen wir in diesen Kapiteln vor.

Israels antikes Erbe ermöglicht es einem, auf Bautraditionen und architektonische Überreste zu treffen, die 5.000 Jahre Geschichte umfassen. Israelische Gesetze stellen den Erhalt und die Existenz dieser Überreste durch das „Altertümer-Gesetz“ sicher, das sich mit Gebäuden befasst, die bis zum Jahr 1700 erbaut wurden.


Über die vergangenen Jahrhunderte durchlebte Israel bedeutende historische Prozesse, wovon als Folge einige „jüngere“ Überreste stehen blieben. Diese ermöglichen es einem auch, den faszinierenden historischen Geschichten der wichtigen Prozesse in der Geschichte Israels vom Beginn des 18. Jahrhunderts bis zu den ersten Jahren des Staates Israel zu begegnen. Um diese Gebäude zu schützen und zu erhalten, wurde die Gesellschaft zur Erhaltung israelischer Kulturerbe Stätten gegründet. Die Gesellschaft setzt sich für die Erhaltung hunderte Jahre alter Gebäude und deren Entwicklung als Touristenorte ein. Sie kontrolliert zur Zeit Hunderte solcher Orte in ganz Israel, und viele von ihnen veranstalten Aktivitäten, Reisen und verschiedene Veranstaltungen. Die Anzahl dieser Stätten und die Verschiedenheit ihrer Aktivitäten erlauben keine umfassende Zusammenfassung in einem einzigen Artikel.


Die Stätten der folgenden Kapitel stellen nur eine kleine Auswahl der großen Anzahl vor, die für die Liebhaber von Architektur, Siedlungsgeschichten und Erhaltung der Vergangenheit verfügbar sind.

“Kinneret Courtyard” und das “Tel Chai Museum”
Die Farm “Kinneret Courtyard” ist eine von Israels Siedlungen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Hierher kamen die ersten Pioniere, einschließlich jener, die die Idee des Kibbuz formulierten. Israels erster Kibbuz, Degania, wurde nahe der Farm gegründet. Der Ort verfügte auch über einen von Frauen bewirtschafteten Bauernhof. Die Überreste dieser Stätte wurden kürzlich renoviert und wieder aufgebaut, und heute kann man geführte Touren genießen, die unter anderem die Helden der Zeit und ihre großartigen Ideen zeigen, die die Pioniere auf ihrem Weg zur Gründung Israels hatten.
Ein weiterer Ort, der die Geschichte der neuen Siedler in der jüngeren Geschichte in Israel erzählt, ist das “Tel Chai Museum” im oberen Galiläa. Der Ort wurde 1916 gegründet und als Bauernhof genutzt und diente als Unterkunft für die Schafhirten und Feldarbeiter. Während dieser Zeit war die Kontrolle über dieses Gebiet zwischen den Engländern und Franzosen aufgeteilt, was als Hintergrund für einige blutige Ereignisse diente. Bei einem dieser Zwischenfälle im Jahre 1921 wurde Joseph Trumpeldor getötet. Er wird als einer der Helden der Geschichte der Besiedlung im nördlichen Teil Israels angesehen.


Die Palmach-Höhle und das Inhaftiertenlager Atlit
Die eher zentralen Teile des Landes sind angefüllt mit Geschichten, die sich mit den Tagen der Besiedlung in den letzten paar Jahrhunderten und den Anstrengungen, den Staat Israel zu gründen, beschäftigen. Eine dieser interessanten Orte ist die “Palmach Höhle” im Kibbuz Mischmar ha Emek. Die Palmach Höhle ist ein aktiver Touristenort, und bietet eine faszinierende Begegnung mit dem Ort, wo in den Jahren vor der Gründung des IDF die Spezialeinheiten Palmachs gebildet wurden.


Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts und sogar davor wurde die Höhle von Beduinenschafhirten als Unterkunft benutzt, die mit ihren Herden über die Hänge des Menasche Plateaus wanderten. Als der Kibbuz Mischmar haEmek im Jahre 1921 an seinen ständigen Standort umzog, verwandelte sich die Stätte in einen Spielplatz für die Kinder des Kibbuz. 1941, als die Entscheidung von der Palmach gefällt wurde, wurde die Höhle zu einem Trainingslager für die Spezialeinheiten der Palmach. Hier sammelten sich Mistaravim-Kämpfer (arabischer Zug) und Leute, die in den benachbarten arabischen Ländern arbeiteten, hier trainierte die deutsche Einheit, die in die anderen deutschen Einheiten aufgenommen werden sollten, die in der westlichen Wüste während des Zweiten Weltkriegs kämpften, und hier wurde die Palmach-Zählung durchgeführt, bevor sie zu wagemutigen Unternehmungen entlassen wurden.


Mit der Gründung Israels blieb die Höhle verlassen zurück, bis sie 1989 von den Mitgliedern des Kibbuz (Schauen Sie das Video zur Palmach-Höhle an). Mischmar haEmek renoviert wurde, die sie in eine Kulturerbe Stätte verwandelten, die Besucher aus ganz Israel und dem Ausland anzieht.

Ein weiterer Ort, der die Geschichte jener Tage erzählt, ist das “Inhaftiertenlager Atlit”. Während der britischen Regierung über Israel wurde der Ort als Inhaftierten Lager genutzt, in dem illegale Einwanderer inhaftiert wurden, die Juden, die das Nazi-Regime während des Zweiten Weltkriegs überlebt hatten und in klapprigen Schiffen ankamen, um sich in Israel eine Heimat aufzubauen. Die britischen Kriegsschiffe eroberten die Schiffe mitten auf dem Meer, und ihre Passagiere, Frauen, Alte und Kinder, wurden in die Inhaftierten Lager von Zypern und Atlit gebracht. Die Überreste der Lagerschuppen stehen noch. Heute kann man diesen Ort besuchen, eine audio-visuelle Anzeige ansehen und die Geschichte der illegalen Einwanderer anhören.

“The Old Courtyard” und “Mikwe Israel”
In der Liste der Siedlungen im Zentrum des Landes kann man das “ Old Courtyard”-Museum im Kibbuz En Schemer nahe Hadera finden. Dieser Ort rekonstruiert die Tage der Pioniere in Israel zu Beginn des 20. Jahrhunderts, einschließlich der Gebäude, der Anlage, der rekonstruierten Bäckerei, der landwirtschaftlichen Werkzeuge und Traktoren jener Tage, der Olivenpresse und der alten türkischen Eisenbahn. Heute werden an dem Ort Touren durchgeführt, die die Landwirtschaft und das Leben im Kibbuz zeigen.
In der Nähe, dicht bei Tel Aviv, befindet sich die Landwirtschaftsschule “Mikwe Israel”. Der Ort wurde 1870 von Charles Netter gegründet, der ein Abgesandter der „Allianz“-Organisation war. Die Schule war als Landwirtschaftsschule für die Kinder der Pioniere gedacht, um sie für ein Leben in der Besiedlung des Landes zu trainieren, eine Funktion, die sie heute noch ausübt. Auf dem Schulhof gibt es verschiedene malerische Gebäude, die dort seit der Gründung der Schule immer noch stehen. Es gibt auch ein Besucherzentrum, das von der Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturerbe Stätten Israels als zentraler Ort für Ausstellungen über die Erhaltung von Stätten in Israel genutzt wird.

“Die Orangenanbaustätte” und das “Ajalon Museum”
Südlich davon, in Rehovot, befindet sich eine „Orangenanbaustätte“, die nach Minkov benannt ist. Der Ort erzählt die Geschichte des Orangenanbaus im sich erneuernden Israel. Es gibt eine rekonstruierten Abpackbetrieb, einen Brunnen, Bewässerungsgräben, das Haus eines Zitronenzüchters und Schienen, auf denen die Kisten mit dem gepflückten Früchten transportiert wurden. Heute werden an diesem Ort geführte Touren und verschiedene Aktivitäten durchgeführt. Wechselnde Vorführungen und Ausstellungen können hier ebenfalls angesehen werden.


In der Nähe befindet sich das “Ajalon Institute”, das als geheime Waffenfabrik genutzt wurde, als die Kämpfe bei der Gründung Israels noch andauerten. Sämtliche Fabrikhallen wurden unterirdisch errichtet, und die Eingänge befanden sich unter Maschinen, die über verborgenen Öffnungen standen. Diese Öffnungen wurden von den Mitgliedern des Kibbuz genutzt, die hier lebten. Die Geheimhaltung wurde gewahrt, um die Waffenproduktion vor den Augen der Briten zu verbergen. Heute kann man über Leitern hinabsteigen, die Produktionshallen erreichen und etwas über den rekonstruierten Prozess der Waffen- und Munitionsproduktion lernen. An der Oberfläche gibt es eine Fahrt zwischen den Gebäuden, einschließlich des Waschsalons, der Bäckerei, des Speiseraumes und der Wohnräume, die von den Mitgliedern des Kibbuz genutzt wurden.


Zusätzliche Informationen über die Erhaltung und Rekonstruktion von Stätten gibt es auf: http://www.shimur.org/english/index.php

Der Artikel und die Photos wurden mit freundlicher Genehmigung der israelischen Reiseführergesellschaft abgedruckt http://www.tour-guides.co.il/itg/

 

 

 

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