Suche

Jerusalem

  /  

Allgemeine Informationen

​Jerusalem ist die Stadt der Kontraste. Jerusalem [Yerushalajim (hebr.), Al Kuds (arab.)] ist die heilige Stadt dreier monotheistischer Weltreligionen – des Judentums, des Christentums und des Islam. Christen aus verschiedener Glaubensrichtungen, weltliche und orthodoxe Juden und Moslems teilen sich die Stadt. Eine Stadt, in der moderne und altertümliche Stadtviertel direkt nebeneinander liegen. In der so viele verschiedene Kulturen und Lebensarten aufeinandertreffen wie in kaum einer anderen Stadt dieser Welt.

Auf dieser Seite:

Tempelberg


Jerusalem ist die Stadt der Kontraste. Jerusalem [Yerushalajim (hebr.), Al Kuds (arab.)] ist die heilige Stadt dreier monotheistischer Weltreligionen – des Judentums, des Christentums und des Islam. Christen aus verschiedener Glaubensrichtungen, weltliche und orthodoxe Juden und Moslems teilen sich die Stadt. Eine Stadt, in der moderne und altertümliche Stadtviertel direkt nebeneinander liegen. In der so viele verschiedene Kulturen und Lebensarten aufeinandertreffen wie in kaum einer anderen Stadt dieser Welt.

 

Sultan Süleyman der Prächtige hat zu Beginn des 16. Jahrhunderts der Altstadt von Jerusalem ihr heutiges Aussehen gegeben. Die gewaltigen Stadttore öffnen sich in eine ganz eigene Welt, die das moderne Israel für Stunden vergessen lassen. Eine Welt aus Tausend-und-einer-Nacht, in ein jüdisches, arabisches, christliches und armenisches Viertel geteilt. Mit Suqs und Basaren voll Leben und Farben und Düften. Die Welt des Orients breitet sich aus. Dazwischen die Oasen der Besinnung – die 14 Stationen des Leidenswegs Christi entlang der Via Dolorosa, die an der Grabeskirche endet. Pilger durchqueren laut singend die engen Gassen, um den Spuren Jesu zu folgen. Orthodoxe Juden mit schwarzen Mänteln und Pelzmützen bahnen sich eiligen Schrittes ihren Weg zur Klagemauer. Die Altstadt von Jerusalem wurde 1983 von der UNESCO als „Weltkulturgut“ anerkannt.

 

Die Neustadt steht in starkem Kontrast zur Altstadt. Moderne Gebäude und Geschäfte, Fußgängerzonen, Cafés, Bars und schicke Restaurants laden zum flanieren ein. Unendlich viele Museen, Theater, Galerien und Ausstellungen bieten für jeden Kulturliebhaber das passende Angebot. Wer nach einem Tag in Jerusalem noch überschüssige Kräfte hat, kann in einer der Diskotheken bis in die Morgenstunden tanzen und junge Israelis treffen.

 

Inmitten dieser Neustadt, nahe der Altstadt von Jerusalem existiert ein Viertel, das scheinbar weder zu unserer modernen Zeit, noch zum Staat Israel gehört. Hier gibt es kein Theater, kein Kino, keine Kaffeehäuser, keine Geschäfte mit einem zeitgemäßen Warenangebot. In Me'a Sche’arim wohnen die ultraorthodoxen Juden. Sie haben die ausgestorbene Kultur des Stetl nach Israel verpflanzt. Die Männer kleiden sich schwarz, tragen Hüte und Schläfenlocken, die Frauen Kopftücher. Nirgendwo gibt es eine solche Dichte an Synagogen wie hier. Denn die Männer haben sich dem religiösen Studium verschrieben. Der Sabbat wird auf hergebrachte Weise heilig gehalten, also nicht durch Freizeitaktivitäten „entweiht“, der Verkehr wird umgeleitet. Me'a Sche’arim ist ein Anachronismus in unserer Zeit, aber auch ein Symbol für die Toleranz der israelischen Gesellschaft.

 

Das goldene Wahrzeichen Jerusalems

Der Berg Moriah, wie der Tempelberg eigentlich heißt, zu dessen Umfassung die heutige Klagemauer einst gebaut worden war, ist für Juden, Muslime und Christen ein heiliger Berg. Hier war Abraham bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern und baute König Salomon seinen berühmten Tempel. Der Jude Jesus wurde hier beschnitten, und vertrieb die Geldwechsler. Und wurde hier in der Antonia-Festung verurteilt und erwartete seine Hinrichtung.

Ein Felsen des Berges schließlich zeigt den Fußabdruck, den Mohammed hinterlassen haben soll, als er sein Pferd el-Buraq, Blitz, bestieg und auf seinem Rücken die legendäre Himmelsreise antrat. Über diesem Felsen wölbt sich heute die goldschimmernde Kuppel des Felsendoms, einem der bedeutendsten Bauwerke frühislamischer Kunst.

 

Die Klagemauer

Die Westmauer des Tempelberges in Jerusalem ist der einzige Teil des Zweiten Tempels, der nach der babylonischen Gefangenschaft der Juden errichtet worden war und die einebnende Strafaktion der römischen Truppen für den jüdischen Aufstand überlebte. Fast 500 Meter lang und 18 Meter hoch ist dieser Teil der Umfassungsmauer des Tempelberges, der heute das größte Heiligtum der Juden darstellt und in aller Welt als Klagemauer bekannt ist. Hier treffen sich die Gläubigen zum Gebet, nach Geschlechtern getrennt, hier feiern Eltern die Bar Mitzwa ihrer Söhne, hier stecken fromme Juden Zettelchen mit Wünschen in die Ritzen des Mauerwerks. „Briefkasten Gottes“ wird sie deshalb auch genannt.

 

 


Plätze und Attraktionen.

Antiquities museum containing a rich collection of archaeological findings from excavat...
House that used to belong to the Katros family, a priestly family mentioned in the Talm...
Artists House This historic stone complex overlooking Jerusalem’s Old City once housed...
The Coenaculum marks the site of the "upper room," where the Last Supper of J...
This gate, in the eastern Temple Mount wall, is also called the Gate of Mercy or the Ea...
Jews have sought since antiquity to be buried on the Mount of Olives, where according t...

Unterkünfte

Leonardo Inn Hotel features 182 rooms, suites and family rooms,all with a balcony overl...
The Grand Court hotel located at East Jerusalem and just few minutes walk from the Old ...
The Zippori Center,which is located in the heart of Jerusalem Forest,(close to Yad Vash...
The Jerusalem Gate Hotel is located by the entrance to the city, close to major tourist...
 
Jerusalem